Ausbildungstag 2026 – Gemeinsam trainieren, gemeinsam vorbereitet sein
Am 25.07. fand wieder unser jährlicher Ausbildungstag statt. Bereits seit mehreren Jahren nutzen wir diesen Tag, um uns intensiv und praxisnah mit verschiedenen Einsatzszenarien auseinanderzusetzen. Zwischen den Ausbildungsabschnitten gab es eine gemeinsame Mittagspause. Für das leibliche Wohl sorgte dabei einer unserer Kameraden, der für die gesamte Mannschaft gekocht hat. Vielen Dank für die leckere Verpflegung und die Zeit, die du dafür investiert hast!
Auf dem Ausbildungsplan standen in diesem Jahr unter anderem folgende Themen:
Riegelstellung
Es wurden verschiedene Möglichkeiten der Riegelstellung geübt – unter anderem mit dem Hydroschild, dem Ringmonitor, dem Schaum-Wasserwerfer-Anhänger sowie über die Drehleiter. Eine Riegelstellung dient dazu, ein noch nicht vom Feuer betroffenes Gebäude oder Objekt durch gezielten Wassereinsatz vor der starken Wärmestrahlung und einem möglichen Brandüberschlag zu schützen. So kann verhindert werden, dass sich ein Feuer auf weitere Gebäude oder Bereiche ausbreitet.
Wasserförderung aus offenem Gewässer und Löschwasserbehälter
Ein weiterer Schwerpunkt war die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer mithilfe einer Chiemseepumpe. Das geförderte Wasser wurde zunächst in einem mobilen Löschwasserbehälter zwischengespeichert. Ein solcher Behälter dient als Puffer, damit die Wasserentnahme und die Wasserabgabe unabhängig voneinander erfolgen können. Während die Chiemseepumpe den Behälter kontinuierlich füllt, entnimmt die Fahrzeugpumpe das Wasser und fördert es weiter zur Einsatzstelle. Gegebenenfalls kann der Löschwasserbehälter auch beim Pendelverkehr wasserführender Fahrzeuge eingesetzt werden.
Tiefenrettung mit der Drehleiter
Auch die Möglichkeiten der Tiefenrettung mit der Drehleiter wurden praktisch trainiert. Hierbei wurde die Rettung einer verunfallten Person aus einem Schacht simuliert. Ziel der Ausbildung war es, den sicheren Umgang mit der Schleifkorbtrage sowie das Zusammenspiel mit der Drehleiter zu festigen, um im Ernstfall schnell und routiniert handeln zu können.
Objektbegehungen im Ortsgebiet
Zusätzlich wurden zwei Objekte in Langen begangen: die örtliche Kirche sowie eines der Pflegeheime. Solche Begehungen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ausbildung. Sie verschaffen uns einen wertvollen Wissensvorsprung über Räumlichkeiten, Flucht- und Rettungswege sowie mögliche Gefahrenquellen dies ist ein entscheidender Vorteil für den Einsatzfall.