Training unter erschwerten Bedingungen: Atemschutz- und CSA-Stationsausbildung
Atemschutzgeräte stellen bei der Feuerwehr ein essenzielles Mittel dar, um das Vorgehen von Einsatzkräften unabhängig von der Umgebungsatmosphäre bei der Brandbekämpfung sowie bei der Bewältigung chemischer oder biologischer Gefahren ermöglichen zu können. Erst durch den Einsatz von Atemschutzgeräten wird es möglich, in verrauchten, giftigen oder sauerstoffarmen Bereichen sicher vorzugehen und Menschenleben zu retten.
Die zusätzliche persönliche Schutzausrüstung stellt dabei besondere Herausforderungen an unsere Einsatzkräfte. Das Arbeiten unter Atemschutz oder im Chemikalienschutzanzug ist durch das erhöhte Gewicht, eingeschränkte Sicht, verminderte Beweglichkeit sowie das erschwerte Hantieren deutlich anspruchsvoller. Umso wichtiger ist das regelmäßige und realitätsnahe Üben unter diesen besonderen Bedingungen, um sowohl die körperliche Fitness als auch die Handlungssicherheit im Einsatzfall zu gewährleisten.
Am vergangenen Montag wurde hierzu eine umfangreiche Stationsausbildung durchgeführt. Wobei die Einsatzkräfte in zwei Gruppen agierten.
Bei der ersten Gruppe stand die Personensuche bei einem simulierten Brandereignis in einem Einfamilienhaus im Mittelpunkt. Die hierfür notwendige Nullsicht wurde künstlich durch den Einsatz einer Nebelmaschine erzeugt. Unter Atemschutz gingen die Trupps zur systematische Raumdurchsuchung vor, fanden vermisste Personen auf und retteten diese aus dem Gefahrenbereich. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Orientierung bei Nullsicht, der Trupparbeit sowie der klaren Kommunikation unter erschwerten Bedingungen.
Bei der ersten Gruppe stand die Personensuche bei einem simulierten Brandereignis in einem Einfamilienhaus im Mittelpunkt. Die hierfür notwendige Nullsicht wurde künstlich durch den Einsatz einer Nebelmaschine erzeugt. Unter Atemschutz gingen die Trupps zur systematische Raumdurchsuchung vor, fanden vermisste Personen auf und retteten diese aus dem Gefahrenbereich. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Orientierung bei Nullsicht, der Trupparbeit sowie der klaren Kommunikation unter erschwerten Bedingungen.
Die zweite Gruppe beschäftigte sich mit dem Einsatz im Chemikalienschutzanzug (CSA). Hier lag der Fokus auf dem Arbeiten unter den Anzügen, da jene Tätigkeiten durch eingeschränkte Beweglichkeiten und reduziertes Tastgefühl zusätzlich deutlich erschwert werden. Die CSA-Träger übten hierzu das Umpumpen von Flüssigkeiten, die körperliche Fitness durch Belastungsübungen sowie die Rettung einer verletzten Person aus dem Gefahrenbereich. Dieses Szenario wurde bewusst unter erhöhten und erschwerten Bedingungen durchgeführt: Die zu rettende Person musste aus dem Fahrerhaus eines LKWs befreit werden, was ein besonders umsichtiges, koordiniertes und kraftsparendes Vorgehen erforderte.
Die realitätsnahe Stationsausbildung ist ein essenzieller Bestandteil unserer Aus- und Fortbildung. Sie ermöglicht den Einsatzkräften ein praxisnahes Training unter realistischen Bedingungen. Ein besonderer Dank gilt der Weser-Elbe Sparkasse für die Bereitstellung des Übungsobjektes an der Leher Landstraße. Jene Möglichkeiten für eine realitätsnahe Atemschutz-Ausbildung sind unverzichtbar für uns.