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Baustellentagebuch

Wie beginnen die meisten unserer Einsätze? Richtig: mit einem schrillen Piepton, der uns aus dem Alltag reißt. Auf eine ähnliche Art und Weise riss uns auch der Baubeginn des neuen Feuerwehrhauses aus dem Alltag. Als wir überlegten, wie wir Ihnen den Fortschritt des Baus und unser Leben auf der Baustelle hier am besten darstellen können, fiel einem Kameraden etwas auf: die Parallelen zwischen diesem Bau und einem Feuerwehreinsatz. Vom Stromaggerat über die Brechstange bis hin zum Winkelschleifer, all dies kommt uns sehr bekannt vor. Nur sind es diesmal nicht wir, die das Gerät bedienen und den "Einsatz" durchführen. Wir stehen dieses Mal an der Seitenlinie und dokumentieren. Also begleiten Sie uns in dieser neuen Rubrik auf einen ganz besonderen Einsatz: vom ersten schrillen Piepton, bis zum Abrücken und der Einsatznachbesprechung beim Bau des neuen Feuerwehrhauses unserer Ortswehr.

 

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Ein schriller Piepton ertönt: es geht los

08.05.2016

Nach mehreren Monaten intensiver Planung fand am 25.04.2016 bei Schneetreiben der erste Spatenstich für den Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses statt. Zahlreiche Vertreter der Stadt Geestland sowie Kameraden der Ortswehr Langen waren für den feierlichen Akt in der Imsumer Straße zusammen gekommen.

Jetzt im Mai starten die Vorbereitungen für den Neubau: die Bauzäune sind aufgestellt und eine Zufahrt für die Baustellenfahrzeuge eingerichtet. Unsere eigenen Fahrzeuge rücken nun zum Teil über die Rückseite des Feuerwehrhauses, über den Ruschkampsweg, aus. Der Schulungsraum ist leer geräumt und seine Verbindung mit dem Rest des Feuerwehrhauses wurde für den bevorstehenden Abriss zugemauert.

 

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Das neue Gebäude entsteht direkt neben dem derzeitigen Feuerwehrhaus der Ortswehr Langen. Für seinen Bau wurden 3,3 Mio. Euro und ein Zeitraum von einem Jahr vorgesehen. Das im Jahr 1976 erbaute und 1987 um den Schulungsraum erweiterte alte Feuerwehrhaus war die letzten 40 Jahre der Startpunkt für unsere Einsätze, ein zentraler Ort während unserer Dienste und Ausbildung sowie der Schauplatz von Feuerwehrwettbewerben und weiteren Veranstaltungen die wir im Laufe der Zeit ausgerichtet haben. Mit dem Wandel der Zeit und den technischen Neuerungen bietet es heute jedoch nicht mehr genügend Platz für eine moderne, zukunftsorientierte Schwerpunktwehr, weshalb der Neubau nötig wurde.

 

 (pmg/ml/sf)

 

Aufsitzen und Abfahrt: der Abriss beginnt

11.05.2016

Das neue Feuerwehrhaus entsteht direkt neben dem Aktuellen, beziehungsweise zu Teilen auf demselben Grund und Boden. Doch wie funktioniert das?

Damit die Ortswehr Langen auch weiter einsatzbereit bleibt, wird das ursprüngliche Feuerwehrhaus von 1976 bis zu Fertigstellung des neuen Gebäudes bestehen bleiben. Der Schulungsraum muss allerdings schon jetzt weichen und wird nach seinem Abriss zur Baufläche.

 

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(ml/pmg)

 

Auf der Anfahrt: Ramme in Sichtweite

25.05.2016

Es dauerte nur wenige Tage und schon lässt sich nur noch erahnen, wo der Schulungsraum einmal stand. Die Abrissmaßnahmen sind beendet. Doch bevor das Fundament für das neue Feuerwehrhaus gelegt werden kann, ist ein weiterer Schritt nötig. Das Baugelände in der Imsumer Straße befindet sich noch nicht auf der Geest, sondern der Baugrund ist feuchtes Marschland. Damit das neue Feuerwehrhaus fest steht und nicht im Laufe der Jahre wieder an einigen Stellen in Schieflage gerät, müssen Pfähle in den Boden gebohrt werden. Am Ende werden 58 Pfähle mit einer Länge von bis zu 16 Metern das Gebäude tragen.

 

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(ml/pmg)

 

Erste Erkundung: das Fundament

20.06.2016

Mit großen Schritten geht der Bau des neuen Feuerwehrhauses voran: nachdem die Pfähle gesetzt sind, folgt nun das Fundament. Hierzu wurde der Boden zunächst ausgekoffert, dann folgt das Gießen von Fundament und Bodenplatte. Ein wichtiger Schritt, schließlich muss dieses Fundament einmal das mehrere Tonnen schwere Gewicht unserer Feuerwehrfahrzeuge tragen.

 

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(ml)

 

Eckpfeiler eines Einsatzes: die ersten Maurerarbeiten

17.08.2016

So langsam lässt die Baustelle des neuen Feuerwehrhauses dessen Grundform erahnen. Das Fundament ist fertiggestellt und die ersten Mauerarbeiten haben begonnen.

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(ml)

 

Einsatzbefehl: die Grundsteinlegung

26.08.2016

Am 25. August 2016 trafen sich Vertreter der Stadt Geestland sowie unsere Feuerwehrkameraden zur feierlichen Grundsteinlegung des neuen Feuerwehrhauses. Bei über 30 Grad wurde eine Zeitkapsel, die unter anderem die Baupläne des Gebäudes, eine Ausgabe der Nordseezeitung und eine Geestlandrundschau beinhaltet, in die Wand zum historischen Ausstellungsraum eingemauert.

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Nachdem der Bürgermeister Thorsten Krüger, die anwesenden Mitglieder des Feuerschutzausschusses, der Stadtbrandmeister Friedrich Meyerherm, sein Stellvertreter Michael Rinas sowie unser Ortsbrandmeister Michael Fulle und sein Stellvertreter Markus Wagner feierlich Zement auf den Grundstein gebracht hatten, durften die Mitglieder der Jugendfeuerwehr den Rest auffüllen, damit die Zeitkapsel sicher im Mauerwerk eingeschlossen ist.

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Zum Spatenstich bei Schnee im April war die Form des neuen Feuerwehrhauses noch nicht zu erahnen gewesen, jetzt zur Grundsteinlegung ließ das bereits fertiggestellte Mauerwerk die neuen Räumlichkeiten erkennen. Nun blicken wir dem Richtfest entgegen und fragen uns, welches Wetter uns dort überraschen wird.

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(ml)

 

Angriffstrupp zur Brandbekämpfung: das Gerüst entsteht

26.09.2016

Einen Monat nach der Grundsteinlegung kann man nun mehr als die äußere Form des neuen Feuerwehrhauses erahnen. Jetzt lassen sich einzelne Räume erkennen und der Aufbau des ersten Obergeschosses hat begonnen.

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(ml)

 

Zum Angriff über die Drehleiter vor: das Dach entsteht

09.02.2017

Knapp 11 Monate liegt der erste Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus nun zurück. Mittlerweile ist die Form des Gebäudes klar zu erkennen, die Dachkonstruktion steht und der Aufbau der Dachpaneele läuft an. Sobald das Dach fertig gestellt ist, folgt der Einbau der Hallentore.

(ml)

 

Türöffnung: die Tore kommen

01.03.2017

Das neue Feuerwehrhaus hat nun ein vollständiges Dach und im Gegensatz zu unseren Türöffnungseinsätzen ist das Ziel "Gebäude zu" jetzt erreicht. Die Tore für die Fahrzeughalle sind eingebaut. Demnächst folgen nun Türen, Fenster und natürlich der Innenausbau.

   

  (ml)

 

An der Einsatzstelle: Die Außenarbeiten

 

15.03.2017

Die Außenhaut des neuen Feuerwehrhauses ist geschlossen, nun wird drinnen und draußen weitergearbeitet. Zu den Außenarbeiten gehört zum Beispiel der Bau eines Waschplatzes. Drinnen wird der Estrich in der Fahrzeughalle verlegt, damit demnächst die Bodenfliesen folgen können.

 

 

 (ml)

 

Ein kleiner Rückblick: Der Zwischenstand nach fast 12 Monaten

05.04.2017

Im April 2016 fielen Schneeflocken vom Himmel, als der offizielle, erste Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus in feierlicher Runde begangen wurde.

Und wie ist nun der Stand nach fast 12 Monaten Bauzeit?


Ein Teil des aktuellen, alten Feuerwehrhauses ist gleich zu Anfang gewichen, um Platz für das neue Gebäude zu machen. Es folgten die umfangreichen Bodenarbeiten, vom Rammen der Pfähle in den weichen Marschboden bis hin zum Fundament. Nach den ersten Maurerarbeiten und der Grundsteinlegung im August war auch bald das Gerüst des Feuerwehrhauses zu sehen. Es folgten der Aufbau des Daches und die Tore Anfang 2017, während aktuell die Außenarbeiten stattfinden und die neue Fahrzeughalle ihren Boden erhält.

 

(ml)

 

Einsatzmaterial: Die Atemschutzwerkstatt

24.04.2017

Nach jedem Einsatz müssen die verwendeten Gerätschaften geprüft und wieder einsatzbereit gemacht werden. Dies gilt natürlich auch für die Atemschutzgeräte. Speziell für diesen Zweck ist in dem neuen Feuerwehrhaus eine Atemschutzwerkstatt vorgesehen, hier werden die Geräte und die zugehörigen Masken gereinigt und für den nächsten Einsatz vorbereitet.

(ml)

 

Gefahren an der Einsatzstelle: Die Elektrik wird verlegt

11.05.2017

Das Strom gefährlich ist, lernt man schon als Kind und er ist auch als Gefahr an einer Einsatzstelle, zum Beispiel beim Abpumpen eines vollgelaufenen Kellers, immer im Hinterkopf zu behalten. Trotzdem kommt ein Gebäude im 21. Jahrhundert nicht mehr ohne Strom aus und das neue Feuerwehrhaus erhält die entsprechenden Leitungen, die für Licht und nutzbare Stromquellen sorgen. Auch an der Fassade tut sich einiges, zurzeit werden die Wandelemente montiert und ein Überflurhydrant steht bereits als Wasserentnahmestelle zur Verfügung.

 

 (ml)

 

Einsatzmaterial: Die Zentrale

29.05.2017

Zum Alten wie zum neuen Feuerwehrhaus gehört eine Einsatzzentrale. Der Zweck einer Zentrale sind die Einsatzdokumentation, zum Beispiel die Erstellung der Einsatzberichte, und die Koordination größerer Schadenslagen. So kann zum Beispiel bei einem Sturm die Abwicklung der Einsätze und die Koordination der Einsatzfahrzeuge von hier aus übernommen werden.

(ml)

 

Einsatzmaterial: Der Historik-Raum

11.07.2017

Im Jahr 1934 gegründet, blickt die Ortswehr Langen mittlerweile auf eine 83-jährige Geschichte zurück. Dabei ist die technische Entwicklung von der ersten, hölzernen Handruckspritze zum modernen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug durchaus beeindruckend. Der Historik-Raum des neuen Feuerwehrhauses soll ein Stück dieser Geschichte beleuchten und stellt zu diesem Zweck unter anderem die historische Handruckspritze und die Handleiter, von außen sichtbar, aus.

Bereits fertiggestellt ist zudem auch die Außenfassade.

 
    

(ml)

   
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