++Übung++ Schwerer Verkehrsunfall in Elmlohe war nur eine Übung

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich in der Ortschaft Elmlohe ereignet. Hierbei handelte es sich glücklicherweise um eine Übung.

Bei einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei PKW auf einem Wirtschaftsweg in Elmlohe wurden vier Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt. Ein mit zwei Insassen besetzter Opel Corsa kam dabei an einem Baum zum Stehen und fing im Motorraum Feuer. Das zweite Fahrzeug überschlug sich und blieb auf dem Dach auf einem Grünstreifen liegen. In diesem Fahrzeug befanden sich noch weitere zwei Insassen.

Die Integrierte Regionalleistelle Unterweser-Elbe alarmierte aufgrund der Meldung des Anrufers die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Geestland aus Elmlohe, Bad Bederkesa und Langen sowie mehrere Rettungswagen aus dem Landkreis Cuxhaven. Die ersteintreffende Ortswehr Elmlohe übernahm direkt die Brandbekämpfung des Feuers im Motorraum, die Erstversorgung der eingeklemmten Insassen und die Absicherung der Einsatzstelle.

Der Einsatzleiter erkundete, dass sich ein im Unfallfahrzeug befindender Mann nach dem Zusammenstoß von der Einsatzstelle entfernt hat. Daraufhin wurde die Rettungshundestaffel Unterweser alarmiert, um den fehlenden Insassen aufzufinden.

Die beiden mit hydraulischem Rettungsgerät ausgestatteten Feuerwehren aus Bad Bederkesa und Langen übernahmen die Rettung der eingeklemmten Personen aus den Fahrzeugen. Die Befreiung der Personen erwies sich aufgrund der Position der Fahrzeuge und des regnerischen Wetters teilweise als schwierig.

Die vermisste Person befand sich in einem ca. 300 Meter entfernten Stallgebäude. Der Mann wurde bereits nach rund 3,5 Minuten von den Hunden der Rettungshundestaffel aufgefunden und dem Rettungsdienst übergeben.

Nach der Übung fand im Feuerwehrhaus Elmlohe eine Nachbesprechung mit rund 60 Teilnehmern statt.

Während der gesamten Übung befand sich der Stadtbrandmeister Friedrich Meyerherm vor Ort um sich ein eigenes Bild von seinen Einsatzkräften zu machen.

Der eingesetzte Ausbildungsleiter der Technischen Hilfeleistung der Stadt Geestland, Stefan Waackhusen, lobte während der Nachbesprechung das richtige Vorgehen bei der Befreiung der Insassen, bedankte sich bei allen Einsatzkräften für ihre Bereitschaft und sprach Verbesserungsmöglichkeiten an. „Außerdem möchte ich mich bei der Autoverwertung Herrmann aus Lintig für die bereitgestellten Fahrzeuge bedanken“, so Waackhusen.

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Bildnachweis: Zimdars
Feuerwehren Stadt Geestland
Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit